Sehenswürdigkeiten im Wittelsbacher Land

Wittelsbacher/Wasserschloss
Sisi-Schloss Aichach-Unterwittelsbach
1838 erwarb Herzog Max in Bayern – der Vater Elisabeths, der späteren Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn („Sisi“) – das Wasserschloss in Unterwittelsbach, heute ein Stadtteil von Aichach. Das „Sisi-Schloss“ ist heute eine Station der internationalen „Sisi-Straße“. In dem Wasserschloss finden jährlich Ausstellungen zum Leben der schönen Wittelsbacherin Elisabeth statt.
Gotik/Wittelsbacher
Burghügel und Nationaldenkmal Aichach-Oberwittelsbach
Auf dem Burghügel in Oberwittelsbach stand die Burg, nach der sich die Grafen von Scheyern seit 1120 benannten. An der Stelle der nach einem Königsmord 1209 zerstörten namensgebenden Stammburg der Wittelsbacher wurde die gotische Wallfahrtskirche errichtet. Auf dem Burgplatz findet man einige Mauerreste und das Wittelsbacher-Nationaldenkmal, ein 1834 aufgestelltes neugotisches Fialtürmchen.
Gotik/Barock
Altstadt Aichach
Der Stadtplatz ist das historische Zentrum der 1120 erstmals urkundlich erwähnten altbayerischen Herzogstadt Aichach. Dieser Straßenzug erstreckt sich zwischen zwei im Kern gotischen Stadttoren, dem Oberen und dem Unteren Tor. Der Mittelpunkt der Altstadt ist das freistehende barocke Rathaus. Sehenswert sind hier auch die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und Spitalkirche Heilig Geist.
Barock/Museum
Altstadt und Schloss Friedberg
Ludwig II. „der Strenge“ begann 1257 mit dem Bau des Wittelsbacher Schlosses. 1264 gründete der Bayernherzog die Stadt. Die Altstadt lässt bis heute rechteckige Straßenzüge einer wittelsbachischen Gründungsstadt erkennen. Neben dem in der Renaissance neu gestalteten Schloss und dem barocken Rathaus sind insbesondere die Relikte der Stadtbefestigung sowie drei Wallfahrtskirchen sehenswert.
Barock/Sakralkunst
Wallfahrtskirche Herrgottsruh Friedberg
Ab 1731 entstand der barocke Sakralbau der Wallfahrtskriche Unseres Herren Ruhe. Fresken von Cosmas Damian Asam und Matthäus Günther sowie der Stuck von Franz Xaver, Johann Michael und Simpert Feichtmayr zieren eine der schönsten Schöpfungen des bayerischen Barocks. Benannt ist die Wallfahrtskirche nach dem um 1496 geschnitzten Gnadenbild des Christus in der Rast.
Barock/Sakralkunst
Wallfahrtskirche St. Leonhard Inchenhofen
Ab 1731 entstand der barocke Sakralbau der Wallfahrtskriche Unseres Herren Ruhe. Fresken von Cosmas Damian Asam und Matthäus Günther sowie der Stuck von Franz Xaver, Johann Michael und Simpert Feichtmayr zieren eine der schönsten Schöpfungen des bayerischen Barocks. Benannt ist die Wallfahrtskirche nach dem um 1496 geschnitzten Gnadenbild des Christus in der Rast.
Barock/Sakralkunst
Wallfahrtskirche Maria Kappel Schmiechen
Die ursprünglich gotische Wallfahrtskirche Maria Kappel wurde im 18. Jahrhundert umgebaut, Stuck von Franz Xaver Schmuzer und Fresken von Franz Martin Kuen gestalteten bis 1756 das Innere der Wallfahrtskirche im Stil des Rokoko. Die Kirche birgt auch eine Gruftkapelle und mehrere Epitaphe der Fugger. Am Chorbogen sieht man das Fuggerwappen.
Barock/Sakralkunst
Wallfahrtskirche Maria Birnbaum Sielenbach
Ein Marienbild, das marodierende Schweden 1632 verstümmelten und wegwarfen, ehe es ein Dorfhirte fand und in einen hohlen Birnbaum stellte, begründete die Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau im Birnbaum“. Von 1661 bis 1668 wurde die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum in Sielenbach, eine der originellsten Schöpfungen des Barock in Bayern, erbaut. Einen Rest des Birnbaums sieht man am Hochaltar.
Sisi-Straße
Auf den Wegen der Kaiserin und Königin Elisabeth