Der Hochablass – das Stauwehr im Lech

Architektur- und Technikdenkmal

Gesichert ab 1346 (aber wohl schon früher) stauten die Augsburger den Gebirgsfluss Lech beim „Hohen Ablass“, um Wasser in die Stadt abzuleiten. Der Hochablass wurde immer wieder von Hochwassern, während kriegerischer Konflikte und durch Brand zerstört. Nach der Hochwasserkatastrophe des Jahres 1910 wurde 1911/12 die heutige Stahlbetonkonstruktion errichtet. Das Querbauwerk wurde mehrfach verändert. In jüngerer Zeit integrierten die Stadtwerke Augsburg ein Wasserkraftwerk in das Wehr. Das Wahrzeichen des Hochablasses ist sein Glockenturm. Zwei Steinfiguren am westlichen Ende der Dammbrücke belegen die Bedeutung des Flusses als Antriebskraft für Mühlräder und Turbinen sowie den Stellenwert der 1912 noch wichtigen Flößerei.
Foto: © Martin Augsburger/Stadt Augsburg

Weitere Informationen

Der Hochablass war schon in den vergangenen Jahrhunderten eines der beliebtesten Ausflugsziele der Augsburger und ihrer Gäste. Er ist jederzeit zugänglich. Heute bietet sich hier zudem der Weg zum nahen Kuhsee, zum Eiskanal – der Kanuslalomstrecke der Olympischen Sommerspiele von 1972 – sowie zum benachbarten Wasserwerk am Hochablass an.

Hochablass
Am Eiskanal 30

https://wassersystem-augsburg.de/de/station/hochablass-lechwehr

Übersichtskarte

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