Die Jesuitenkirche zu "Unserer Lieben Frau" wurde 1588 geweiht. Heute ist es ein Wohnhaus, wobei der Unterbau des Dachreitertürmchens von außen noch sichtbar ist.
Die Jesuitenkirche zu „Unserer Lieben Frau“ wurde im Jahr 1588 feierlich geweiht und war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum der Stadt. Sie diente den Jesuiten nicht nur als Ort des Gottesdienstes, sondern auch als Raum für Bildung, Versammlungen und geistliche Aktivitäten.
Heute erfüllt das ehemalige Kirchengebäude eine ganz andere Funktion: Es wurde in ein Wohnhaus umgewandelt. Dennoch lässt sich die historische Vergangenheit noch erkennen. Besonders der Unterbau des Dachreitertürmchens ist von außen sichtbar und erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes. Dieser sichtbare Rest der ursprünglichen Kirchturmstruktur ermöglicht es den Besuchern, sich die frühere Bedeutung des Hauses vorzustellen und vermittelt einen direkten Bezug zur Geschichte der Jesuiten und der Stadt.