Sehenswürdigkeiten Augsburg-Innenstadt

Goldener Saal

Rathaus und Goldener Saal

Das Rathaus ist eine der Augsburger Hauptsehenswürdigkeiten. Der bedeutendste Profanbau der deutschen Renaissance wurde von Elias Holl zwischen 1615 und 1620 errichtet. Der dortige bis 1624 entstandene Goldene Saal ist einer der imposantesten Repräsentationsräume Deutschlands.

 

Wikipedia

Goldener Saal

Augsburger Puppenkiste

Augsburger Puppenkiste

Seit 1948 führt die Augsburger Puppenkiste im historischen Heilig-Geist-Spital Märchen, Schauspiele und Kabarett auf. Mit vielen Fernsehproduktionen seit 1953 (Räuber Hotzenplotz, Der Löwe ist los, Jim Knopf, Urmel) wurde die Marionettenbühne bundesweit bekannt. Der Bau beherbergt heute auch das Puppentheatermuseum „die Kiste“.

 

Wikipedia

Augsburger Puppenkiste

Fuggerei

Fuggerei

Die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt wurde 1521 von Jakob Fugger „dem Reichen“ gestiftet. Heute leben 150 bedürftige, katholische Augsburger Bürger in den 140 Häusern der Reihenhaussiedlung. Sie bezahlen für die rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen eine jährliche (Kalt-) Miete von 0,88 Euro. Im Gegenzug sprechen sie täglich drei Gebete für den Stifter und die Stifterfamilie.

 

Wikipedia

Fugger-Homepage

Mariendom

Dom St. Maria

Der ottonische Dom entstand wohl ab 995 und vermutlich bis zum Jahr 1004 über den Resten eines karolingischen Vorgängerbaus, von dem die Krypta erhalten ist. Erhalten sind auch fünf romanische Prophetenfenster von 1065, die Reste des ältesten bekanntesten figürlichen Glasmalereizyklus der Welt. Im 14. und 15. Jahrhundert erhielt die Hohe Domkirche Unsere Liebe Frau ihre heutige Form und zwei bedeutende Figurenportale.

 

Wikipedia

Augsburger Dom

Schaezlerpalais

Das Schaezlerpalais ließ ein reicher Silberhändler bis 1770 durch den Münchner Hofbaumeister Lespilliez errichten. Höhepunkt des Rokokostadtpalasts ist der prachtvolle Festsaal, bei dessen Eröffnung Marie Antoinette, die spätere Königin Frankreichs, tanzte. Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg zeigen im Rokokobau barocke Malerei, darunter Werke von Rubens, van Dyck und Tiepolo. Durch das Palais gelangen Besucher in die angrenzende Staatsgalerie Alte Meister (Gemälde von Dürer, Holbein d.Ä, Burgkmair d.Ä.). 


Wikipedia

Schaezlerpalais

Wasserwerk am Roten Tor

Das Wasserwerk am Roten Tor ist ein ab dem frühen 15. Jahrhundert entstandenes welterbewürdiges Ensemble mit drei Wassertürmen, zwei Brunnenmeisterhäusern und dem Aquädukt um den Brunnenmeisterhof. Das Wasserwerk am Roten Tor war bis 1879 in Betrieb. Eine Dauerausstellung im Großen und Kleinen Wasserturm sowie im Oberen Brunnenmeisterhaus erklärt die Technik der Wasserhebung durch wasserradgetriebene Kolbenpumpen. Das Schwäbische Handwerkermuseum im Unteren Brunnenmeisterhaus führt in den Kastenturm.

 

Wikipedia

Wasserwerk am Roten Tor

Monumentalbrunnen

Die Niederländer Hubert Gerhard und Adriaen de Vries formten die bronzenen Figuren der drei zwischen 1594 und 1602 aufgestellten welterbeverdächtigen manieristischen Monumentalbrunnen. Der Augustusbrunnen steht auf dem Rathausplatz, der Merkurbrunnen auf dem Moritzplatz und der Herkulesbrunnen mitten auf der Maximilianstraße.

 

Augustusbrunnen
Wikipedia

 

Merkurbrunnen
Wikipedia

Herkulesbrunnen
Wikipedia

 

Alle drei Monumentalbrunnen

St. Anna-Kirche

St. Anna-Kirche und Fuggerkapelle

St. Anna war die Kirche eines 1321 gegründeten Karmeliterklosters. Die bis 1749 barockisierte Kirche beherbergt die Goldschmiedekapelle und die Fuggerkapelle, den ersten Renaissancebau Bayerns. 1518 hielt sich Martin Luther im Kloster auf. Die Lutherstiege dokumentiert die Anfänge der Reformation in Augsburg.

 

Wikipedia

St. Anna-Kirche

St. Ulrich und Afra

St. Ulrich und Afra

1474 wurde mit dem Bau der Abteikirche des reichsunmittelbaren Benediktinerstifts begonnen. Die Bauarbeiten endeten erst 1603/04. Die Basilika St. Ulrich und Afra gehört zu den letzten großen spätgotischen Kirchenbauten im bayerischen Schwaben. Zur bedeutenden Ausstattung zählen neben den Grabkapellen der Bistumsheiligen Ulrich, Afra und Simpert auch fünf Fuggerkapellen.

 

Wikipedia

St. Ulrich und Afra

Perlachturm

Perlachturm

Der Perlachturm wurde ab dem 10. Jahrhundert errichtet. Von 1614 bis 1616 wurde der Turm neben dem Rathaus von Elias Holl erhöht. Die Aussichtsplattform auf dem 70 Meter hohen Turm ermöglicht die Aussicht bis zu den Alpen.

 
Eintrittspreise:
Erwachsene: 2,- Euro p.P.
Kinder/Jugendliche: 1,- Euro p.P.
Gruppen ab 10 Pers.: 1,- Euro p.P.
Schulklassen: 5,- Euro

 

Wikipedia

Fugger und Welser Erlebnismuseum

Das Wieselhaus "Äußeres Pfaffengässchen 23" ist eines der letzten original erhaltenen Augsburger Wohnhäuser im Stil der Renaissance. Benannt ist dieser Bau nach Johann Wiesel, der um 1650 wohl bedeutendste Optiker Deutschlands. Im Inneren dieses Baudenkmals im Domviertel erzählt das innovative "Fugger und Welser Erlebnismuseum" von den reichen Kaufmannsfamilien im "goldenen Augsburg der Renaissance" und ihren weltumspannenden Handelswegen.

 

Wikipedia

Wieselhaus

Brechthaus

Im Brechthaus wurde 1898 Bertolt Brecht, der Schöpfer der "Dreigroschenoper" und der "Mutter Courage und ihre Kinder", geboren. Die Gedenktafel an der Fassade des Handwerkhäuschens "Auf dem Rain 7" am Hinteren Lech erinnert an den berühmten Sohn der Stadt. Seine prägenden Jahre in Augsburg, seinen Lebensweg und sein Werk dokumentiert die Dauerausstellung im Brechthaus.

 

Wikipedia

Brechthaus

Mozarthaus

Das schmale barocke Handwerkerhaus "Frauentorstraße 30" ist das Geburtshaus Leopold Mozarts, des Vaters, Entdeckers und Musiklehrers von Wolfgang Amadé Mozart. Eine Gedenktafel an der Fassade und eine knallrote Stele vor dem Haus erinnern an beide. Mehr zu Vater und Sohn sowie zur Augsburger Familie Mozart erfährt man in der Dauerausstellung im Mozarthaus.

 

Wikipedia

Mozarthaus

Moritzkirche

St. Moritz

Moritzkirche – das ist eine der ältesten Pfarreien Augsburgs, die das alte Zentrum der Stadt vom Herkulesbrunnen über das Rathaus bis zum Stadttheater, vom Bahnhof bis zum Unteren Graben umfasst. Eine Pfarrei mit einer reichen Geschichte, die auch heute noch eng mit dem Haus Fugger verbunden ist. Eine Pfarrei, die auch den Strukturwandel in der Innenstadt miterlebt und in der heute noch ca. 1900 Katholiken wohnen. Zwischen 2010 und 2013 wurde der Innenraum der Kirche von Stararchitekt John Pawson zu einem lichtdurchfluteten, viel bestaunten Juwel sakraler Baukunst umgebaut.

 

Moritzkirche

Moritzpunkt

Wikipedia

Synagoge Augsburg

Synagoge

Von 1913 bis 1917 errichteten die Architekten Lömpel und Landauer die im eklektizistischen Stil geplante Augsburger Synagoge, eine der bedeutendsten Europas. Mit der Restaurierung des Bauwerks entstand 1985 das Jüdische Kulturmuseum.

 

Wikipedia

Synagoge

Fuggerhäuser, Damenhof, Badstuben

Die Fuggerhäuser an der Maximilianstraße ließen Jakob Fugger „der Reiche“ und spätere Fugger ab 1512 errichten. In dem Stadtpalast hielten sich Karl V. und weitere Habsburgerkaiser auf. Hier wurde Martin Luther 1518 von Kardinal Cajetan verhört. 1632 residierte dort der Schwedenkönig Gustav II. Adolf. Wolfgang Amadé Mozart gab 1777 ein Konzert. Bis 1515 entstand der im Stil der italienischen Renaissance gestaltete Damenhof, der schönste der vier Innenhöfe. Die Badstuben, zwei Sammlungskabinette im Trakt am Zeugplatz, sind ein einzigartiges Denkmal der manieristischen Raumkunst Italiens.

 

Wikipedia

Fugger-Homepage

Maximilianmuseum und Fuggerdenkmal

Das Maximilianmuseum ist in zwei glanzvollen Patrizierpalais zuhause. Porträts römischer Cäsaren und von Kaisern aus dem Hause Habsburg zieren die Fassade am Fuggerplatz. Im glasüberdachten Viermetzhof stehen die Originalbronzen der drei Augsburger Monumentalbrunnen. Die Museumsexponate zeigen Augsburgs Geschichte der Künste und des Kunsthandwerks – insbesondere die Goldschmiedekunst und kostbares Augsburger Silber – sowie hydrotechnische Modelle der weltweit einzigartigen Modellkammer. Vor dem Eingang zum Museum steht Augsburgs einziges öffentliches Fuggerdenkmal.

 

Wikipedia

Maximilianmuseum

Zeughaus und Römerlager

Stadtwerkmeister Elias Holl baute 1607 ein städtisches Kornhaus als Waffenarsenal der Reichsstadt im Stil der Renaissance aus. Den Giebel des neu entstandenen östlichen Traktes dominiert eine Bronzegfigurengruppe: der "Höllensturz" von Hans Reichle. Die Toskanische Säulenhalle im Zeughaus beherbergt die Dauerausstellung "Römerlager" – herausragende Funde aus dem römischen Augsburg, der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum.

 

Wikipedia

Stadtmetzg und Georgsbrunnen

Die städtische Verkaufshalle der Metzger wurde von 1606 bis 1609 von Stadtwerkmeister Elias Holl im Stil der Renaissance errichtet. Vor der Schaufassade des dreigeschossigen Satteldachbaus steht der Georgsbrunnen.

 

Wikipedia

St. Peter am Perlach

Die 1067 gestiftete, 1182 neu erbaute romanische Kirche St. Peter am Perlach direkt neben dem Rathaus ist einer der ältesten Ziegelbauten Süddeutschlands. Im Inneren sieht man hochrangige Kunstwerke wie den romanischen Christius als Weltenrichter, das gotische Fuggerkreuz oder das barocke Gemälde der Maria als Knotenlöserin.

 

Wikipedia

St. Georg

An die Ursprünge der katholischen Kirche erinnert die romanische Knotensäule im Langhaus. Zwei Vorfahren Wolfgang Amadé Mozarts haben wohl den barocken Kirchturm erneuert. 1719 war St. Georg die Taufkirche seines Vaters Leopold Mozart.

 

Wikipedia

Evang. Heilig Kreuz

Evang. Heilig Kreuz

Die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1652/53 an der Stelle gebaut, an der 1630 eine protestantische Kirche abgerissen worden war. Mitfinanziert wurde der barocke Neubau auch durch Spenden von König Friedrich III. von Dänemark sowie von Königin Christine von Schweden, der Tochter Gustavs II. Adolfs. Heilig Kreuz gilt als Lutherstätte: In der großen Sakristei sieht man je ein Porträt Martin Luthers und Philipp Melanchthons.

 

Wikipedia

Evang. Heilig Kreuz

Kath. Heilig Kreuz

Barfüßerkirche

In der evangelischen Barfüßerkirche – einst eine Klosterkirche der Franziskaner – wurde der Dichter Bertolt Brecht getauft. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde nur der Ostchor der mächtigen spätgotischen Basilika wiederaufgebaut. Wolfgang Amadé Mozart besuchte diese Kirche 1777 wegen ihrer 1944 zerstörten Orgel.

 

Wikipedia

Barfüßerkirche 

Kath. Heilig Kreuz

Kloster Maria Stern und Holl-Denkmal

Die Kirche des 1258 begründeten Franziskanerinnenklosters wurde 1574/76 von Baumeister Hans Holl errichtet. Der im Stil der Renaissance errichtete schlanke Kirchturm erhielt die erste Zwiebelhaube Augsburgs. Bei der Kirche steht das Denkmal für den Stadtwerkmeister Elias Holl.

 

Wikipedia

Kloster der Franzikanerinnen vom Maria Stern

Kath. Heilig Kreuz

Kath. Heilig Kreuz

Die „Himmelfahrt Mariens“, ein Altarblatt von Peter Paul Rubens, ziert die spätgotische katholische Kirche Heilig Kreuz. An die Geschichte der Wallfahrt zur „Bluthostie“ – des „Wunderbarlichen Guts“ – erinnert eine Gedenktafel.

 

Wikipedia

Kath. Heilig Kreuz