Sehenswürdigkeiten Augsburg-Innenstadt

Goldener Saal

Rathaus und Goldener Saal

Das Rathaus ist eine der Augsburger Hauptsehenswürdigkeiten. Der bedeutendste Profanbau der deutschen Renaissance wurde von Elias Holl zwischen 1615 und 1620 errichtet. Der dortige bis 1624 entstandene Goldene Saal ist einer der imposantesten Repräsentationsräume Deutschlands.

 

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Goldener Saal

Perlachturm

Perlachturm

Der Perlachturm wurde ab dem 10. Jahrhundert errichtet. Von 1614 bis 1616 wurde der Turm neben dem Rathaus von Elias Holl erhöht. Die Aussichtsplattform auf dem 70 Meter hohen Turm ermöglicht die Aussicht bis zu den Alpen.

 
Geöffnet:
01.April bis 1.November täglich 10 - 18 Uhr,
an den Adventswochenenden und am 22.+23.12. Do/Fr/Sa/So 14 - 18 Uhr
 
Eintrittspreise:
Erwachsene: 2,- Euro p.P.
Kinder/Jugendliche: 1,- Euro p.P.
Gruppen ab 10 Pers.: 1,- Euro p.P.
Schulklassen: 5,- Euro

 

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Fuggerei

Fuggerei

Die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt wurde 1521 von Jakob Fugger „dem Reichen“ gestiftet. Heute leben 150 bedürftige, katholische Augsburger Bürger in den 140 Häusern der Reihenhaussiedlung. Sie bezahlen für die rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen eine jährliche (Kalt-) Miete von 0,88 Euro. Im Gegenzug sprechen sie täglich drei Gebete für den Stifter und die Stifterfamilie.

 

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Mariendom

Mariendom

Der ottonische Dom entstand wohl ab 995 und vermutlich bis zum Jahr 1004 über den Resten eines karolingischen Vorgängerbaus, von dem die Krypta erhalten ist. Erhalten sind auch fünf romanische Prophetenfenster von 1065, die Reste des ältesten bekanntesten figürlichen Glasmalereizyklus der Welt. Im 14. und 15. Jahrhundert erhielt die Hohe Domkirche Unsere Liebe Frau ihre heutige Form und zwei bedeutende Figurenportale.

 

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Augsburger Dom

Maximilianstraße und drei Renaissancebrunnen

Die Maximilianstraße war die breite Prachtstraße der reichen Oberstadt, die noch heute von Patrizier- und Bürgerpalais gesäumt ist. Die Straße beginnt nördlich am Rathausplatz und endet südlich bei den Ulrichskirchen. In der Maximilianstraße, einer der schönsten Straßenzüge Süddeutschlands, stehen drei Monumentalbrunnen der Renaissancezeit. Der Augustusbrunnen, der Merkurbrunnen und der Herkulesbrunnen sind Kunstwerke mit europaweiter Bedeutung.

 

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Fuggerhäuser und Damenhof

Die Fuggerhäuser an der Maximilianstraße ließ der reiche Augsburger Kaufherr Jakob Fugger „der Reiche“ von 1512 bis 1515 erbauen. In den Fuggerhäusern hielten sich mehrere Kaiser auf, Martin Luther wurde hier befragt, Schwedenkönig Gustav II. Adolf residierte hier, Mozart gab ein Konzert. 1515 entstand auch der Damenhof, der schönste von heute vier Innenhöfen dieses Stadtpalastes. Er war der erste profane Bau der deutschen Renaissance.

 

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Schaezlerpalais

Das Schaezlerpalais ließ ein reicher Silberhändler bis 1770 durch den Münchner Hofbaumeister Lespilliez errichten. Höhepunkt des Rokokostadtpalasts ist der prachtvolle Festsaal, bei dessen Eröffnung  Marie Antoinette, die spätere Kaiserin Frankreichs, tanzte. Die Kunstsammlungen und Museen Augsburg zeigen im Rokokobau barocke Malerei, darunter Werke von Rubens, van Dyck und Tiepolo. Durch das Palais gelangen Besucher in die angrenzende Staatsgalerie Altdeutsche Meister (Gemälde von Dürer, Holbein d.Ä, Burgkmair d.Ä.). 


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Schaezlerpalais

St. Ulrich und Afra

St. Ulrich und Afra

1474 wurde mit dem Bau der Abteikirche des reichsunmittelbaren Benediktinerstifts. Die Bauarbeiten endeten erst 1603/04. Die Basilika St. Ulrich und Afra gehört zu den letzten großen spätgotischen Kirchenbauten im bayerischen Schwaben. Zur bedeutenden Ausstattung zählen neben den Grabkapellen der Bistumsheiligen Ulrich, Afra und Simpert auch fünf Fuggerkapellen.

 

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St. Ulrich und Afra

St. Anna-Kirche

St.-Anna-Kirche

St. Anna war die Kirche eines 1321 gegründeten Karmeliterklosters. Die bis 1749 barockisierte Kirche beherbergt die Goldschmiedekapelle und die Fuggerkapelle, den ersten Renaissancebau Deutschlands. 1518 hielt sich Martin Luther im Kloster auf. Die Lutherstiege dokumentiert die Anfänge der Reformation in Augsburg.

 

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St. Anna-Kirche

Synagoge Augsburg

Synagoge

Von 1913 bis 1917 errichteten die Architekten Lömpel und Landauer die im eklektizistischen Stil geplante Augsburger Synagoge, eine der bedeutendsten Europas. Mit der Restaurierung des Bauwerks entstand 1985 das Jüdische Kulturmuseum.

 

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Synagoge

Augsburger Puppenkiste

Augsburger Puppenkiste

Seit 1948 führt die Augsburger Puppenkiste im historischen Heilig-Geist-Spital Märchen, Schauspiele und Kabarett auf. Mit vielen Fernsehproduktionen seit 1953 (Räuber Hotzenplotz, Der Löwe ist los, Jim Knopf, Urmel) wurde die Marionettenbühne bundesweit bekannt. Der Bau beherbergt heute auch das Puppentheatermuseum „die Kiste“.

 

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Augsburger Puppenkiste

Moritzkirche

Moritzkirche

Moritzkirche – das ist eine der ältesten Pfarreien Augsburgs, die das alte Zentrum der Stadt vom Herkulesbrunnen über das Rathaus bis zum Stadttheater, vom Bahnhof bis zum Unteren Graben umfasst. Eine Pfarrei mit einer reichen Geschichte, die auch heute noch eng mit dem Haus Fugger verbunden ist. Eine Pfarrei, die auch den Strukturwandel in der Innenstadt miterlebt und in der heute noch ca. 1900 Katholiken wohnen. Zwischen 2010 und 2013 wurde der Innenraum der Kirche von Stararchitekt John Pawson zu einem lichtdurchfluteten, viel bestaunten Juwels sakraler Baukunst umgebaut.

 

Moritzkirche

Moritzpunkt

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Evang. Heilig Kreuz

Evang. Heilig Kreuz

Die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1652/53 an der Stelle gebaut,an der bis 1630 bereits ein protestantischer Kirchenbau stand.Dessen Abbruch wurde durch das Restitutionsedikt erzwungen. Seit 1648 sammelte ein Augsburger Pfarrer Gelder für den Kirchenneubau,für den so prominente Förderer wie König Friedrich III. von Dänemark
und Schwedens Königin Christine, Tochter Gustav Adolfs II., gewonnen wurden. Reformator Martin Luther wohnte 1511 auf der Rückreise von Rom in der damaligen Niederlassung der Augustinerchorherren. Heilig Kreuz gilt deshalb
heute auch als Lutherstätte.In der großen Sakristei sieht man je ein Porträt Martin Luthers und Philipp Melanchthons.

 

Evang.Heilig Kreuz

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Kath. Heilig Kreuz

Kath. Heilig Kreuz

Die „Himmelfahrt Mariens“, ein Altarblatt des weltberühmten Malers Peter Paul Rubens, ziert die katholische Kirche Heilig Kreuz. Damit ist dieser Sakralbau sicherlich auch ein Ziel für Kunstfreunde. Ein Magnet für Wallfahrer war diese ursprünglich romanische Kirche seit dem Jahr 1199. Die Geschichte der „Bluthostie“ – des so genannten
„Wunderbarlichen Guts“ – wird auf einer Steintafel erzählt. Seit dem Umbau um 1500 zeigt sich die Hallenkirche im spätgotischen Stil und seit 1677 mit der für Bayern so typischen barocken Zwiebelhaube.

 

Kath. Heilig Kreuz

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Kath. Heilig Kreuz

Die Barfüßerkirche

Die Barfüßerkirche – hier wurde der Dichter Bertolt Brecht getauft.
Der 1898 in der Augsburger Handwerkeraltstadt geborene und aufgewachsene Dichter Bertolt Brecht zählt zu den weltweit wichtigsten Autoren. In der evangelischen Barfüßerkirche – wenige Schritte von seinem Geburtshaus entfernt – wurde er getauft. Nach den Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs wurde nur der Ostchor der ursprünglich mächtigen spätgotischen Basilika wieder aufgebaut.Wolfgang Amadé Mozart war 1777 von der 1944 zerstörten Orgel in der Barfüßerkirche begeistert gewesen. Das Instrument war ein Meisterwerk des Orgelbauers Johann Andreas Stein.

 

Barfüßerkirche 

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Kath. Heilig Kreuz

Kloster Maria Stern

Zwei Augsburger Bürgerstöchter gründeten 1258 in ihrem Haus „zum Stern“ eine „Sammung“, um mit Gleichgesinnten ein gottgefälliges Leben zu führen. Der Namenszusatz „Maria“ wird erst seit dem 17. Jahrhundert verwendet.

Bis heute befindet sich das Mutterhaus Maria Stern mitten in Augsburg, nahe bei der Barfüßerkirche. Barfüßer wurden die Franziskaner genannt, die seit 1221 in Augsburg eine reiche Seelsorgstätigkeit entfalteten. Unter ihrem Einfluss nahm die Gemeinschaft  1315 die franziskanische Regel an. Über die frühe Zeit ist sonst wenig bekannt.

 

Kloster der Franzikanerinnen vom Maria Stern

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