Ausstellungen und Museen

Rathaus – Goldener Saal
Das Augsburger Rathaus wurde von 1615 bis 1624 an der Ostseite des Rathausplatzes errichtet. Der imposante 57 Meter hohe Bau (Elias Holl) gilt als einer der bedeutendsten Renaissancebauwerke nördlich der Alpen und sollte unbedingt für jeden Augsburg-Besuch eingeplant werden. Der Goldene Saal ist der Glanzpunkte der Innengestaltung des Augsburger Rathauses. Seine Name rührt vom reichhaltigen Goldschmuck, der seine Einrichtung ziert. Tickets für den Eintritt sind bei der Tourist Information am Rathausplatz erhältlich.
 
Die Augsburger Puppenkiste - „Die Kischte bleibt leidr zua!“
Walter Oehmichen eröffnete im Februar 1948 mit der Aufführung des Märchens „Der gestiefelte Kater“ sein kleines Puppentheater im ehemaligen Heilig-Geist-Spital in Augsburg. Jahrzehntelang wurden dort Charaktere zum Leben erweckt, die der Puppenkiste ihre Einzigartigkeit verliehen haben. Walter Oehmichen, Manfred Jenning und das Ensemble inszenieren und interpretieren liebevoll Märchen und Opern – ja, sie schreiben auch zahlreiche eigene Stücke. Wer kennt sie nicht – den Kasperl, die Mumin-Familie, Jim Knopf und Lukas der Lokomativführer, das Urmel, Bill Bo und das Sams! Die Puppenkiste ist weit über die Grenzen Augsburgs hinaus bekannt und wird sogar im Fernsehen ausgestrahlt.
Seit dem 17. März 2020 ist die „Augsburger Puppenkiste“ wie auch das Puppentheatermuseum und das Restaurant-Café „Die Kiste“ nun leider geschlossen. Die aktuellen Corona-Regelungen - strenge Abstands- und Hygienemaßnahmen - sind in den Räumen der Puppenkiste nicht durchführbar. Wer schon einmal das Vergnügen hatte hinter die Kulissen zu blicken, der weiß, dass der Mindestabstand zwischen den Puppenspielerinnen und Spielern auf der Bühne keinesfalls einhaltbar wäre. Die Existenz des kleinen Traditionstheaters hängt am Herzfaden der Marionetten… „Herzfaden“, so lautet auch der Roman von Autor Thomas Hettche, der aus der Perspektive der jungen Hannlore – Tochter des Gründers Walter Oehmichen – erzählt wird. Eine geheimnisvolle Tür führt das Mädchen auf den Dachboden der Puppenkiste und ermöglicht ihr das Eintauchen in eine völlig andere Welt… „Herzfaden“ lässt die Gründungsgeschichte der Augsburger Puppenkiste aufs Neue spannend lebendig werden. Wie es in der Zukunft mit der Puppenkiste weitergehen wird erfahren Sie auf der Homepage des Theaters.
 
Thomas Hettche: Herzfaden
Erschienen im Kiepenheuer &Witsch Verlag
Herzfaden
 
Die Museen der städtischen Kunstsammlungen
Die städtischen Kunstsammlungen und Museen Augsburgs punkten neben ihren interessanten Dauerausstellungen im Schaezlerpalais, Maximilianmuseum, „Römerlager“ im Zeughaus, dem Brechthaus und dem Leopold Mozart Haus, zusätzlich mit wechselnden Sonderausstellungen. Die Ausstellungstermine werden dabei flexibel an die Corona-Beschränkungen und Lockdown-Maßnahmen angepasst. Niemand muss also fürchten etwas zu verpassen! Zudem haben sich die Verantwortlichen noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Highlights wie u.a. die Sonderausstellungen „Kunstschätze der Zaren – Meisterwerke aus Schloss Peterhof“ werden mittels Online-Rundgang präsentiert. Über „Museum digital“ können alle Interessierten aber auch ganz generell einen exklusiven Blick auf ausgewählte Werke der Ausstellungen werfen. Mittels Videoclip geben Kuratorinnen und Kuratoren spannende und kurzweilige Hintergrundinformationen. Besuchen die die städtischen Kunstsammlungen und Museen Augsburgs oder genießen Sie die gut aufbereiteten digitalen Ausstellungsrundgänge.
Museum digital - Kunstammlungen & Museen Augsburg
Kunstsammlungen & Museen Augsburg
 
Das Maximilianmuseum
Das Maximilianmuseum liegt im historischen Zentrum von Augsburg.
In den zwei ehemaligen Stadtpalästen Augsburger Kaufmannsdynastien wurde 1855 das erste städtische Museum errichtet und nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt.
Das heutige Stammhaus der Kunstsammlungen und Museen Augsburg ist ein wahres Kleinod. Es zeigt eine Fülle an Goldschmiedekunst, Bronzekunst der Spätrenaissance, wissenschaftlichen Instrumenten, historischen Modellen und kunstgewerblichen Objekten und bietet einen stadtgeschichtlichen Überblick.
Die Ausstellungsobjekte stammen aus reichsstädtischer Zeit, als Augsburg die Kunstmetropole Deutschlands war. 2007 erhielt das Museum den Bayerischen Museumspreis. Besonders erwähnenswert ist, dass im glasüberdachten Viermetzhof des Maximilianmuseums die Originale jener restaurierten Brunnenbronzen stehen, deren Abgüsse heute an den Prunkbrunnen der Maximilianstraße zu sehen sind. Diese Brunnentrias zählt seit 2019 zu den Objekten des Weltkulturerbes. Die weltweit einmalige Modellkammer des Museums steht auf der Liste des national wertvollen Kulturguts. Hier können hydrotechnische Funktionsmodelle (17. bis 19. Jahrhundert) bestaunt werden. Das Museum bietet zudem einen stilvollen Rahmen für zahlreiche Konzerte.

Fugger und Welser Erlebnismuseum
Dieses besonders innovative Museum im Domviertel hat nun ebenfalls wieder geöffnet, allerdings bis auf weiteres nur Donnerstag bis Sonntag und feiertags, von 10 – 17 Uhr. Das Ausstellungskonzept begeistert alle Altersgruppen. Erfahren Sie Wissenswertes über den Einfluss Augsburger Patrizier-Familien auf das europäische und weltweite Wirtschaftsgeschehen im 16. Jahrhundert.
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Fuggerei
Die heute noch bestehende älteste Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei, wurde 1521 von Jakob Fugger für schuldlos verarmte Augsburger Bürger gestiftet und gehört zu den absoluten Highlights. Die Jahresmiete beträgt lediglich 0,88 Cent (früher ein Rheinischer Gulden). Drei Gebete täglich für das Seelenheil der Stifterfamilie sind aber auch heute noch Bestandteil eines jeden Mietvertrages. Das Wohnen früherer Zeiten kann in drei Räumen des letzten original erhaltenen Hauses nachvollzogen werden und das neu gestaltete Fuggereimuseum erzählt und dokumentiert die spannende Geschichte der Familie Fugger und der Fuggerei.
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Lettl-Museum
Nach einer zweimonatigen Pause hat das LETTL-Museum für surreale Kunst seine Pforten nun wieder geöffnet. Der 2008 verstorbene Augsburger Surrealist (Wolfgang Lettl) hat ein Werk von über 500 Bildern hinterlassen. Anlässlich seines 100. Geburtstages wurde im Herzen der Stadt das „LETTL - Museum“ eröffnet. In Lettl´s Bildern findet sich immer wieder die Darstellung von Wasser. Anlässlich der Verleihung des UNESCO Welterbe-Titels für Augsburg präsentiert das Museum das Thema „Regen im Oeuvre von Wolfgang Lettl“, mit der Sonderausstellung „Kann Regen schön sein?“. Dahingestellt sei, ob es sich bei diesem Regen immer nur um Wassertropfen handelt…
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tim - Staatliches Textil- u. Industriemuseum Bayern
Das „tim“ präsentiert sich seinen Besucherinnen und Besuchern unter dem Motto „Mensch –Maschine – Muster – Mode“. In diesem spannenden Museum geht es um Menschen, deren Leben das Industriezeitalter radikal veränderte. Vom einfachen Arbeiter bis hin zu einflussreichen Unternehmern. Ratternde historische Webstühle stehen hier neben modernem High-Tech. Design und Mode made in Augsburg - die einzigartige Musterbuchsammlung der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK) ist nationales Kulturgut! Vom Biedermeier- bis zum Strenesse-Kleid bietet sich hier ein spannender Streifzug durch die Mode- und Kostümgeschichte der vergangenen 200 Jahre an und im High-Tech-Bereich richtet sich der Blick in die Zukunft - von intelligenter Kleidung bis hin zu Produkten aus Carbon.
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Diözesanmuseum
Geschichte aus 17 Jahrhunderten erleben: Ausgrabungen der Römerzeit, Textilien vom 9.-18. Jh., das berühmte Bronzportal sowie gotische und barocke Schätze aus Augsburgs Kirchen, laden zu einer Zeitreise durch das Bistum des heiligen Ulrich ein. Aber auch zeitgenössische Kunst kann in diesem Museum, gleich hinter dem Dom, bestaunt werden.
Die derzeitige Sonderausstellung „en face, Harry Meyer im #MuseumStAfra“ wird bis 23. August verlängert. Das Ausstellungsprojekt stellt die Kunstwerke Harry Meyers der kirchlichen Kunst im Diözesanmuseum St. Afra nicht nur „gegenüber“, vielmehr hat sich der Künstler ganz auf die Sakralkunst eingelassen. In seinen gänzlich aus Farbe aufgebauten Werken fokussiert er sich in besonderer Weise auf den Menschen und die Natur, den Dualismus von Werden und Vergänglichkeit. Die spirituell-religiöse Ebene die Mensch und Natur inne wohnt, spiegelt sich in den farbintensiven Kunstwerken wieder.
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Jüdische Museum Augsburg Schwaben
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben (JMAS) hat seine beiden Standorte - Innenstadt und die ehemalige Synagoge Kriegshaber - zu den gewohnten Zeiten wieder geöffnet. Am Standort Halderstraße 6-8 (Innenstadt) können die Dauerausstellung und die Große Synagoge besichtigt werden. In der ehemalige Synagoge Kriegshaber (Ulmer Straße 228) wird mittels Audio-Guide die Geschichte des jüdischen Viertels erzählt.
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Naturmuseum
Das Naturmuseum freut sich darauf, seinen großen und kleinen Gästen wieder einen vielfältigen Einblick in die Natur bieten zu können. Das Museum in der Ludwigstraße zeigt Interessantes und Außergewöhnliches aus den Bereichen Geologie, Paläontologie, Mineralogie und Biologie.
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Wittelsbacher Schloss Friedberg
Das Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg präsentiert sich im eleganten und zugleich raffinierten Design. Es zählt zu den frühen Museumsgründungen in Bayern und kann auf eine über 130-jährige Geschichte zurückblicken. Mitmachstationen und Medienangebote − sowie das neue Museumscafé (Öffnung ohne Gewähr) mit Zugang zum Schlossgarten − machen den Besuch des neu gestalteten Museums zu einem Erlebnis für alle Sinne. Während der Landesausstellung (10.06.-08.11.2020) ist das Museum jedoch nur in Verbindung mit der Landesausstellung zu besichtigen.
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Das war die Bayerische Landesausstellung 2020 – ein Rückblick!
Die Wittelsbacher haben den heutigen Landkreis Aichach-Friedberg geprägt. Wittelsbacher Herzöge haben die altbaierischen Städte Friedberg und Aichach gegründet. An die Gründungsgeschichte dieser beiden Städte erinnerte die bayerische Landesausstellung 2020 mit dem Titel „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“. Die Landesausstellung 2020 befasste sich mit der Geschichte der Wittelsbacher und Bayerns. Das zentrale Ausstellungsthema – aktueller denn je – Landflucht, urbanes Leben, Stadtgründungen und „Heimat“. Beleuchtet wurde dabei die entscheidende Weichenstellung der bayerischen Geschichte im Mittelalter: Innerhalb nur eines Jahrhunderts, etwa von 1200 bis 1300, entstand im Herzogtum Bayern eine Städtelandschaft, die bis heute unsere Siedlungsstruktur prägt. Die junge Herzogdynastie der Wittelsbacher festigte dabei maßgeblich, mit der gezielten Gründung und Förderung von Städten und Märkten, ihre wirtschaftliche, militärische und politische Macht. Der Aufstieg der gleichnamigen und später gar zur europäischen Königsdynastie zählenden Familie ist im Wittelsbacher Land begründet. Im prächtig sanierten Wittelsbacher Schloss in Friedberg zeigte das Haus der Bayerischen Geschichte eine klassische Ausstellung mit hochwertigen Exponaten aus internationalen Sammlungen. Zweiter und höchst innovativer, da multimedialer Ausstellungsort, war das FeuerHaus in Aichach.
Rückblick der Bayerischen Landesausstellung 2020
 
"Kaiserin Elisabeth - ihr Leben, ihre Familie"
Mit der neuen Ausstellung im Schloss Unterwittelsbach lernen die Besucher Kaiserin Elisabeth ganz persönlich und ihre Familie kennen.
Die neue Dauerausstellung ermöglicht facettenreiche Einblicke in Elisabeths Leben von der Kindheit bis zum Tod und geht der Frage nach, wie der Mythos „Sisi“ entstand. In einer multimedialen Inszenierung erleben die Besucher die Zwänge des Wiener Hofes, machen sich ein Bild von ihrem Schönheitskult und gehen mit Kaiserin Elisabeth auf Reisen. Auch Nachbildungen von Kleidern der Kaiserin, gekonnt in Szene gesetzt, sind zu sehen.
 
Dauerausstellung „Die Schlacht auf dem Lechfeld“
955 Informations- u. Präsentationspavillon Königsbrunn
Mit modernster Museumstechnik ausgestattet, veranschaulicht die Dauerausstellung auf eindrucksvolle Weise die Ereignisse des Jahres 955, in und um Augsburg. Wissenschaftlich fundiert, wird anhand dreier großflächiger Landschaftsdioramen - bestückt mit über 12.000 von Hand bemalter Zinnfiguren - dieses bedeutende geschichtliche Ereignis veranschaulicht. Ein Zeitstrahl spürt den vielfältigen Verbindungen zwischen den Deutschen und den Ungarn nach. Ein Besuch der Königsbrunner Ausstellung „Die Schlacht auf dem Lechfeld“ – ist ein unvergessliches Erlebnis!
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Die Feuerwehr-Erlebniswelt – ab Herbst 2020 in Augsburg!
Frank Habermaier hat in seiner aktiven Zeit als Feuerwehrmann viele Menschenleben gerettet.Bei seinen zahlreichen Einsätzen wurde er mit vielen Schicksalen konfrontiert, die oft durch Unwissenheit und Fehlverhalten ihren Lauf nahmen. Mit der Feuerwehr Erlebniswelt verwirklicht Habermeier seinen Traum. Er kombiniert eindrucksvoll und geschickt die lebenswichtige Brandschutzaufklärung für „jung & alt“ mit der vorherrschenden Begeisterung für die Feuerwehr. Die Feuerwehr-Erlebniswelt ist eine deutschlandweit einzigartige Einrichtung wo Feuer, Feuerwehr und Brandschutz aktiv erlebt werden kann. Ein tolles Erlebnisangebot, welches im Ernstfall sogar dazu beitragen kann Leben zu retten.
 
Die 72. Große Schwäbische Kunstausstellung im Glaspalast Augsburg
Wär hätte das gedacht, - die Große Schwäbische Kunstausstellung ist der Fels in der Corona-Brandung.
Da die Veranstaltung bereits seit Jahrzehnten als Verkaufsausstellung (behördlich anerkannt) geführt wird, darf sie nun auch in Zeiten des Lockdown, quasi wie der Einzelhandel, geöffnet bleiben. Im Glaspalast können, ab 01. Dezember, nun immerhin rund 40 Kunstliebhaber*innen gleichzeitig diese wirkungsvolle und großzügig gehängte Schau von 59 Werken betrachten. Die Pandemie schafft für diese Kunstausstellung eine absolute Konkurrenzlosigkeit. Auch hier gelten Abstandregel und Maskenpflicht – dennoch trägt der Leistungsbeweis des Berufsverbandes Bildender Künstler erfreulicher Weise dazu bei, die anhaltende kulturelle Durststrecke durchzustehen. Für all diejenigen denen ein Besuch dennoch zu riskant erscheint, ermöglicht es ein Video-Rundgang Einblick zu nehmen.
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Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Es gibt zahlreiche sehenswerte Ausstellungen und Museen in Augsburg und der Region.
Bitte prüfen Sie die Informationen direkt auf der Website der Museen.

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