Sehenswürdigkeiten im Landkreis Augsburg

Wallfahrtskirche St. Jakobus major Biberbach

In der barocken Wallfahrtskirche St. Jakobus major, St. Laurentius und zum Heiligen Kreuz in Biberbach findet man das „Herrgöttle von Biberbach“. Das romanische hölzerne Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert wurde 1525 von Bilderstürmern aus einer württembergischen Kirche entfernt und von einem Händler nach Biberbach gebracht. In der Kirche fand 1766 ein legendärer Orgelwettstreit zwischen dem zehnjährigen Mozart und einem einheimischen Wunderkind statt.

 

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Kloster Holzen

Das Kloster hoch über dem Lechtal wurde der Legende nach 1150 vom Ritter Marquard von Donnersberg als Doppelkloster der Benediktiner (mit Männer- und Frauenkonvent) gegründet. Die ehemalige Klosterkirche wurde bis 1704 neu erbaut, ab 1740 entstand die Wallfahrt zum wundertätigen Kind (ein bekleidetes Christkind von 1620/30).

 

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Kloster Holzen

Wallfahrtskirche Maria Hilf Klosterlechfeld

Eine in den Nebeln des Lechs verirrte Augsburger Patrizierin gelobte in Todesangst den Bau einer Marienkapelle. Bis 1604 errichtete der Augsburger Jonas Holl die Kapelle „Unserer Lieben Frauen Hilf“. Den Entwurf der Rotunde nach dem Vorbild des Pantheons in Rom schuf sein Bruder Elias Holl. Bald begann eine rege Wallfahrt zu Maria Hilf auf dem Lechfeld und ein Kloster entstand. Im 17. Jahrhundert wurden ein Langhaus und zwei runde Seitenkapellen angebaut.

 

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Mithraeum Königsbrunn

Die Königsbrunner Mithraeum zeigt die Überreste des einzigen in Bayern gefundenen Mithrastempels.  Der Mithraskult war eine von den Persern übernommene Mysterienreligion, die ausschließlich Männern vorbehalten war. Unter römischen Legionären war dieser Kult stark verbreitet.

 

Mithraeum

Kloster Oberschönenfeld

1211 wurde das Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld im idyllischen Schwarzachtal nahe Gessertshausen gegründet, 1803 aufgelöst und 1918 wieder zur Abtei erhoben. In seit 1972 nicht mehr genutzten Stallungen des Klosters richtete der Bezirk Schwaben das Schwäbische Volkskundemuseum Oberschönenfeld ein. Auf dem Klostergelände findet man zudem die Schwäbische Galerie, das Naturpark-Haus des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder sowie das „Staudenhaus“, ein Heimatmuseum.

 

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Abtei Oberschönenfeld

Kloster Thierhaupten

Tassilo III. war bis 787 der letzte bayerische Stammesherzog. Die Überlieferung nennt ihn als Stifter des St. Peter und Paul geweihten Klosters in Thierhaupten, das Mitte des 8. Jahrhunderts entstand. Die Benediktinerabtei wurde 1803 säkularisiert. Die ehemalige Klosterkirche ist ein im Kern romanischer Bau, die wie die früheren Klostergebäude im Stil des Barock umgestaltet wurde. Der Name „Thierhaupten“ weist auf einen heidnischen Kult hin, der von den Mönchen verdrängt werden sollte.

 

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Kloster Thierhaupten

Wallfahrtskirche Violau

Die Wallfahrtskirche St. Michael in Violau, erbaut bis 1619, ist eine der bedeutendsten ländlichen Kirchen der Elias-Holl-Zeit um Augsburg. Ihr Inneres wurde bis 1757 im Stil des Rokoko umgestaltet. Die Kirche ist reizvoll in die hügelige Voralpenlandschaft eingebettet.

 

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Theklakirche Welden

Die Theklakirche in Welden gilt als der bedeutendste Kirchenbau im heutigen Landkreis Augsburg. Graf Joseph Maria Fugger gelobte den Bau des 1758 geweihten Rokokojuwels auf dem Theklaberg hoch über dem Ort. Der vom bekannten schwäbischen Baumeister Hans Adam Dossenberger geplante lichtdurchflutete Sakralbau ist heute eine Klosterkirche des Karmelitenordens. Im Inneren der Kirche, einer der besten Raumschöpfungen des Rokoko im bayerischen Schwaben, sieht man zwei außergewöhnliche Stuckaltäre: Einer dieser Altäre zeigt den knieenden Stifter mit der heiligen Thekla.

 

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Der LandArt Kunstpfad Bonstetten

Im Naturpark Augsburg - Westliche Wälder. Gestaltet von Hama Lohrmann.
 
Nähere Informationen erhalten Sie
 hier oder über die Homepage www.kunstpfad-bonstetten.de