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UNESCO-Interessenbekundung: Expertenkommission besucht die historische Augsburger Wasserwirtschaft

(Augsburg/pm.) Der Termin war nur einem kleinen Kreis bekannt: Am 2. November bekam Augsburg den seit Langem erwarteten Besuch einer siebenköpfigen Expertenkommission, die sich vor Ort ein Bild von der historischen Augsburger Wasserwirtschaft machen wollte. Die Experten sind Mitglieder des Fachbeirats, den die Deutsche Kultusministerkonferenz zur Begutachtung der Kandidaten für die künftige bundesdeutsche Anwärterliste in Sachen UNESCO-Welterbe berufen hat. Geschäftsführend organisiert wird das Procedere von der „Kulturstiftung der Länder“ mit Sitz in Berlin.

 

Im Maximilianmuseum Augsburg wurde die Kommission von Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sowie von Bürgermeister und Kulturreferent Peter Grab begrüßt. Im Museum präsentierte Prof. Karl Ganser, der „Architekt des neuen Ruhrgebiets“, die Inhalte der Interessenbekundung der Stadt, die mit den Denkmälern der historischen Wasserwirtschaft in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden will. Zehn Augsburger Experten beantworteten die Fragen der Kommission zum potentiellen Welterbe und leiteten sie durch die Stadt.

 

Tourismusdirektor Götz Beck und Gästeführerin Elisabeth Retsch begrüßten die Delegation im Wasserwerk am Roten Tor, wo der Kleine und Große Wasserturm besichtigt wurden. Dr. Franz Otillinger und Roland Leuthe von den Stadtwerken Augsburg empfingen die Gäste im Wasserwerk am Hochablass. Weitere Führungsziele waren die Brunnenfiguren im Viermetzhof des Maximilianmuseums, Merkur- und Augustusbrunnen, die Lechkanäle der Altstadt und der Hochablass.

 

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