Pressemeldungen

Unterstützung aus der kommunalen Wasserwirtschaft für das potentielle UNESCO-Welterbe in Augsburg

Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft wirbt für Augsburgs Interessenbekundung

Die Augsburger Interessenbekundung als UNESCO-Welterbe erhält Zuspruch aus der bundesdeutschen Wasserwirtschaft. Auf ihrer Website und in ihrem Rundbrief vom Monat November unterstützt der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW), eine Vereinigung kommunaler Wasserwirtschaftsbetriebe, die Anstrengungen der Stadt Augsburg, ihre historische Wasserwirtschaft auf der Welterbeliste zu platzieren.

Der Rundbrief der AöW formuliert: „Mit seiner Historischen Wasserwirtschaft hat Augsburg einen einzigartigen Schatz…“ Wegen seiner weit verzweigten Kanäle, gut erhaltenen Denkmäler, künstlerisch hochwertigen Brunnen und den hydrotechnischen Modellen, Schriften und Dokumenten in den Archiven, Sammlungen und Bibliotheken der Stadt sei Augsburg „ein Wahrzeichen Europäischer Wasserbaukunst“.

Der Rundbrief wörtlich: „Die AöW befürwortet die Aufnahme eines so beeindruckenden Beispiels der Siedlungswasserwirtschaft als Weltkulturerbe.“  


Mitglieder der im Jahr 2007 gegründeten Allianz des öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. sind Einrichtungen und Unternehmen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Wasser- und Bodenverbände sowie wasserwirtschaftliche Zweckverbände, die sich gegen eine Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung wenden, weil sie dadurch deren Qualität und Versorgungssicherheit gefährdet sehen.

Zu den derzeit rund 40 Mitgliedern in elf Bundesländern gehören zum Beispiel das Hauptamt der Stadt Augsburg, die Münchner Stadtentwässerung oder die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg.  


„Derartige Solidaritätsinteressen aus der Fachwelt können beim Weg zum UNESCO-Welterbe überaus hilfreich sein“, freut sich Augsburgs 3. Bürgermeister und Projektverantwortlicher Peter Grab über die Unterstützung durch die AöW. Werbung für Augsburg seien solche Reaktionen ohnehin. Grab verwies darauf, dass er erst vor wenigen Tagen gemeinsam mit Tourismusdirektor Götz Beck ein Gespräch mit Christa Hecht, der Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V., geführt habe.

Hecht hatte dabei zugesagt, dass die Allianz ihre Kontakte zu anderen bundesdeutschen und internationalen Verbänden sowie zu Kommunen nutzen werde, um die Interessenbekundung der Augsburger Historischen Wasserwirtschaft als UNESCO-Welterbe zu kommunizieren und damit zu fördern.  

 

Zuletzt hatte auch das Höchstädter Wasseraufbereitungsunternehmen Grünbeck die Augsburger Interessenbekundung unterstützt. Grünbeck sponserte die Erstellung eines Web-Auftritts  für die Augsburger Historische Wasserwirtschaft, der in die Website der Regio Augsburg Tourismus GmbH integriert wurde. Dort findet man in der Rubrik „Medienarchiv“ jetzt auch den Ausschnitt aus dem aktuellen Rundbrief der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft.  

 

Mehr Informationen zur Unterstützung Augsburgs durch die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft:

 

www.allianz-wasserwirtschaft.de 

 

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