Allgemeine Geschäftsbedingungen

Lieber Gast,

gerne vermitteln wir Ihnen zusätzlich zu unseren eigenen Pauschalen sowie der Vermittlung von Zimmern auch andere touristische Einzelleistungen (z.B. Führungen, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausflüge, Ausstellungen, fremde Hotelpauschalen...) sowie Pauschalreiseangebote fremder Reiseveranstalter entsprechend unserem aktuellen Buchungsangebot.

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH handelt als Reservierungsstelle im Namen und für Rechnung des Beherbergungsbetriebes, Anbieters sonstiger Leistungen oder Reiseveranstalters. Vertragliche Beziehungen hinsichtlich der vermittelten Leistung bestehen nur zwischen Gast und dem Anbieter sonstiger Leistungen bzw. Reiseveranstalter. Diese erbringen die vermittelte Leistung eigenverantwortlich. Für die vertragsgemäße Erbringung der Leistung haften allein Ihre Vertragspartner.

Zwischen Gast und der Regio Augsburg Tourismus GmbH kommt bei einer Reservierung ein Vermittlungsvertrag zustande. Im Rahmen dieses Vermittlungsvertrages ist die Regio Augsburg Tourismus GmbH zur umfassenden Information, Beratung und ordnungsgemäßen Abwicklung der Vermittlungsleistung verpflichtet.

Bei Beschwerden sollte der Gast sich daher unverzüglich an seinen Vertragspartner (Anbieter sonstiger Leistungen, Reiseveranstalter,...) wenden und Abhilfe verlangen. Hilft dieser der Reklamation nicht ab, steht die Regio Augsburg Tourismus GmbH gerne zur Schlichtung bereit. Es gelten die Geschäftsbedingungen der einzelnen Vertragspartner.

Bei Vermittlung von Leistungen an Wiederverkäufer stellt die Regio Augsburg Tourismus GmbH eine reine Vermittlungsleistung. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Regio Augsburg Tourismus GmbH.

 

Allgemeine Reisebedingungen für die zentrale Zimmervermittlung durch die Regio Augsburg Tourismus GmbH

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH tätigt auf Anfrage Zimmervermittlungen mittels eines elektronischen Reservierungssystems. Die Vermittlung ist für den Kunden kostenfrei. Der Mietvertrag über Zimmer, Ferienwohnungen oder Privatzimmer kommt zwischen dem Kunden und dem Gastgeber (Vermieter) zustande. Für die rechtlichen Beziehungen zwischen Gast und Vermieter sind die Regeln des Beherbergungsvertrages verbindlich.

 

Unter anderem gelten folgende Regelungen:

Der Beherbergungsvertrag ist abgeschlossen, sobald die Zimmerreservierung bestätigt ist.

Der Vermieter ist verpflichtet, dem Gast reservierte Zimmer zur Verfügung zu stellen. Anderenfalls hat er dem Gast Schadensersatz zu leisten.

Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis (abzgl. der vom Gastgeber ersparten Aufwendungen) für die Vertragsdauer zu zahlen.

Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden. Die Einnahmen sind mit dem Ausfallpreis zu verrechnen.

Die Eintragungen im Gastgeberverzeichnis entsprechen den Angaben der Vermieter.

Nähere Informationen zum Beherbergungsvertrag bekommen Sie bei jedem Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA).

 

Allgemeine Reisebedingungen für Pauschalreisen der Regio Augsburg Tourismus GmbH

Sehr geehrter Gast, bitte schenken Sie den nachstehenden Reisebedingungen Ihre Aufmerksamkeit.

Sie regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der Regio Augsburg Tourismus GmbH.

Mit Ihrer Unterschrift unter das Buchungsformular erkennen Sie die folgenden Reise- und Geschäftsbedingungen der Regio Augsburg Tourismus GmbH (im folgenden RAT) an. Der Kunde ist in jedem Fall zwei Wochen an das Angebot gebunden.

 

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Mit der schriftlichen, elektronischen, mündlichen oder fernmündlichen

Anmeldung gibt der Kunde ein Angebot zum Abschluss eines Reisevertrages
verbindlich ab. Der Kunde ist an dieses Angebot zwei Wochen gebunden.

1.2. Der Vertrag kommt ausschließlich durch den Zugang der schriftlichen Buchungsbestätigung (bei Buchung per E-Mail oder Internet in Textform) zustande. Dies gilt nicht bei Buchungen, wenn die Buchungserklärung des Gastes weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird; in diesen Fällen führt die telefonische oder mündliche Buchungsbestätigung zum verbindlichen Vertragsabschluss.

1.3. Die Anmeldung erfolgt durch den Kunden auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, sofern er diese Verpflichtungen durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

 

2. Bezahlung

2.1. Mit der Buchungsbestätigung erhält der Kunde den Sicherungsschein gemäß § 651 k BGB. Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird mit Aushändigung des Sicherungsscheins eine Anzahlung von zehn Prozent des Reisepreises fällig. Die Restzahlung erfolgt, ohne besondere Zahlungsaufforderung, bis 14 Tage vor Anreise. Ausschlaggebend ist der Eingang auf dem Konto der RAT.

Im Gegenzug erhält der Reisende die Reiseunterlagen zugeschickt.

2.2. Ein Sicherungsschein gemäß § 651 k BGB ist, abweichend von Ziffer 2.1., nicht auszuhändigen, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75,– Euro nicht übersteigt,

2.3. Soweit Vorauszahlungen vor Reisebeginn vereinbart sind, der Sicherungsschein übergeben ist und die RAT zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen.

2.4. Bei der Stornierung der Reise fallen die in 5.2. genannten Gebühren an. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Nähere Informationen hierzu und das Anmeldeformular finden Sie unter www.travelsafe.de unter "Reiseschutz-Privatkunden".

 

3. Leistungen

3.1. Grundlage des Vertrags sind diejenigen Leistungen, die von RAT im Reservierungssystem hinterlegt sind oder in der Buchungsbestätigung in Verbindung mit den Leistungsbeschreibungen beschrieben sind.

3.2. Reisebüros und Leistungsträger sind nicht berechtigt, ohne schriftliche Bestätigung der RAT über Leistungen, die über die Angaben in der Buchungsbestätigung und der Leistungsbeschreibung hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen, Zusagen zu machen oder Verpflichtungen einzugehen.

3.3. Hotel-, Regions- und Landesprospekte sowie sonstige nicht im Reservierungssystem enthaltene oder von RAT verfasste Beschreibungen haben nur einen unverbindlichen Informationscharakter, wobei deren Inhalt von RAT weder gewährleistet noch geprüft wird. Es gelten daher alleine die Angaben, die von RAT im Reservierungssystem hinterlegt sind oder in der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der Leistungsbeschreibung beschrieben sind.

 

4. Leistungsänderungen

4.1. Die RAT behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Leistungsänderung zu erklären, über die der Reisende vor Buchung schriftlich informiert wird.

4.2. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von den vertraglichen Inhalten, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und nicht von RAT wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Die RAT ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird die RAT dem Gast eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

 

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzperson

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.
Der Rücktritt sollte zu Ihrer Sicherheit schriftlich erfolgen. Maßgeblich ist
der Zugang der Rücktrittserklärung bei RAT.

5.2. Tritt der Gast vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann die RAT Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für ihre Aufwendungen in Form der nachfolgenden Pauschalen verlangen, bei deren Berechnung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt sind:

Mehrtagesfahrten mit Übernachtung
bis 21. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises
20.–7. Tag vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises
ab 6. Tag vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
danach oder bei Nichterscheinen 80% des Reisepreises

Mehrtagesfahrten mit Übernachtung und Flug
bis 7. Tag vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises
ab 6. Tag vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
danach oder bei Nichterscheinen 80% des Reisepreises

5.3. Dem Gast bleibt es vorbehalten, der RAT nachzuweisen, dass ihr keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Gast zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

5.4. Anstatt einer pauschalen Entschädigung kann die RAT ihre konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Sie ist in diesem Fall verpflichtet, dem Gast ihre Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.

5.5. Werden auf Wunsch des Kunden nach der Buchung der Reise für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder Beförderungsart oder sonstiger gebuchter Zusatzleistungen (z.B. Kuranwendungen, Fahrradmiete, Konzert oder Theaterkarten) vorgenommen (Umbuchung), kann RAT ein Umbuchungsentgelt pro Reiseteilnehmer erheben. Umbuchungswünsche des Kunden, die später als 30 Tage vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Ziffer 5.2. und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

5.6. Falls statt des Kunden andere als gebuchte Personen anreisen wollen (Ersatzperson), ist dies der RAT rechtzeitig mitzuteilen, es wird eine Umbuchungsgebühr von 25,– Euro berechnet. Die Ersatzperson tritt in alle Rechte und Pflichten des Reisevertrages neben dem bisherigen Kunden ein, insbesondere haften beide der RAT als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstandenen Kosten. Die RAT kann dem Wechsel in der Person des Kunden widersprechen, wenn der Dritte den besonderen Erfordernissen in Bezug auf den Vertrag nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

5.7. Bearbeitungs-, Rücktritts-, Umbuchungsentgelte sind sofort zur Zahlung fällig.

 

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

6.1. Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich RAT bei den Leistungsträgern um Erstattung der Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

7.1. RAT kann bis zu 20 Tage vor Reiseantritt zurücktreten, wenn die in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Die Rücktrittserklärung ist dem Kunden schnellstmöglich zuzuleiten. Der Reisende erhält eine eventuelle Anzahlung umgehend zurück oder kann unverzüglich nach Kenntniserlangung der Absage von RAT die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise aus dem Angebot beanspruchen, sofern RAT diese Reise ohne Mehrpreis für den Kunden anbieten kann. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach Absage der Reise gegenüber der RAT geltend zu machen.


7.2. RAT kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört und/oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Falle behält RAT den Anspruch auf den Reisepreis. RAT muss sich lediglich ersparte Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die dadurch entstehen, dass z.B. Gutschriften von einzelnen Leistungsträgern erfolgen. Die Kosten der Rückbeförderung sowie eventuelle Mehrkosten trägt der Kunde in diesem Fall selbst.

 

8. Höhere Gewalt

8.1. Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl die RAT als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag nach dieser Bestimmung gekündigt, so verliert RAT den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Die RAT kann jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise erforderlichen Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Die RAT ist verpflichtet, die infolge der Aufhebung des Vertrages notwendigen Maßnahmen zu treffen. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

 

9. Gewährleistung, Kündigung durch den Reisenden, Anzeigepflicht

9.1. Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe

verlangen. Die RAT kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die RAT kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

9.2. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

9.3. Der Reisegast ist verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich der RAT oder der dem Reisenden hierfür benannten Stelle anzuzeigen. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

9.4. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet die RAT innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, der RAT erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von der RAT verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Reisende schuldet der RAT den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

9.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den die RAT nicht zu vertreten hat.

 

10. Haftung

10.1. Die vertragliche Haftung der RAT für Schäden, die nicht Körperschäden

sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig
herbeigeführt wird oder
b) soweit die RAT für einen dem Gast entstehenden Schaden allein wegen
eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

10.2. Für alle Schadensersatzansprüche des Gastes gegen die RAT aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet die RAT bei Sachschäden bis € 4.100,– übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils pro Gast und Reise.

 

11. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

11.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Gast innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber der RAT geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

11.2. Ansprüche des Gastes nach den §§ 651 c bis f BGB verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Schweben zwischen der RAT und dem Gast Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Gast oder die RAT die Fortsetzung der Verhandlungen schriftlich oder in Textform verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

 

12. Rechtswahl und Gerichtsstand

12.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen der RAT und
Kunden, die keinen allgemeinen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

12.2. Der Kunde kann die RAT nur an deren Sitz verklagen.

12.3. Für Klagen der RAT gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der RAT maßgebend.

 

Reiseveranstalter:

Ihr Vertragspartner ist die Regio Augsburg Tourismus GmbH, Schießgrabenstraße 14, 86150 Augsburg, Telefon +49 (0)821 50207-0, Geschäftsführer: Götz Beck