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Neuer Film zur Schlacht auf dem Lechfeld von 955

Kann man ein dreitäges Schlachtengetümmel auch humorvoll „verpackt“, ganz ohne erhobenen Zeigefinger und trockener Wissenschaftssprache in 14 Minuten erklären? Sicher ein Risiko, aber man kann – wenn man’s kann. So feierte zuletzt im „Infopavillon 955“ in Königsbrunn der originell, aber eben auch gekonnt konzipierte Dokumentarfilm „955 – Schlacht auf dem Lechfeld“ Premiere. Von diesem Film erhofft sich der Initiator der Gedenkstätte – Tourismusdirektor Götz Beck von der Regio Augsburg Tourismus GmbH – nicht zuletzt, dass er „zur Versachlichung der Diskussion um den Verlauf der Schlacht und die Orte des Geschehens beiträgt“. Der Kurzfilm soll künftig – ergänzend zu den drei Zinnfigurendioramen im „Infopavillon 955“ – den Verlauf der epochalen mehrtägigen Schlacht auf dem Lechfeld vom August 955 nachvollziehbar machen.

 

 

Der Kurzfilm des promovierten Filmwissenschaftlers und Video-Künstlers, Regisseurs und Drehbuchautors Gérard Naziri – er arbeitet unter anderem für das Hessische Staatstheater und hat zahlreiche Museumsfilme konzipiert – handelt von einem Modellbauer, der an Zinnfiguren für die Dioramen arbeitet. Während seiner Arbeit beginnt Schauspieler Oliver Wronka mit diesen Zinnfiguren zu sprechen. Krieger verschiedener Heeresverbände berichten ihm aus ihrer Sicht vom Kampf zwischen dem Heer der deutschen Stämme unter König Otto I. und den Ungarn, über die Zusammenführung der deutschen Stammesverbände im Schmuttertal westlich von Augsburg und über die Belagerung der Bischofsstadt. Mundartlich gefärbte Berichte eines Sachsen, eines Bayern, eines Franken und eines Schwaben, die sich erstmals gemeinsam unter der Fahne König Ottos I. vereint haben, verdeutlichen den Verlauf der Schlacht auf dem Lechfeld.

 

NEUER Film:  "Der Modellbauer - Die Schlacht auf dem Lechfeld"

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